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Klimawandel und PflanzenSo kann man bereits heute diese Folgen teilweise wahrnehmen, wobei sich diese aber erst im Anfangsstadium befinden. Anhand von zahlreichen Prognosen kann man jedoch bereits heute erahnen, welche landschaftliche Kulisse die Zukunft bei einem fortführenden Klimawandel prägen wird. So werden viele heute noch schneereiche Regionen in der Zukunft von einer verringerten Schneedecke geprägt sein, und auch die zahlreichen schmelzenden Gletscher lassen erahnen, wie sie sich in Zukunft präsentieren werden. Hierzu muss man anführen, dass gerade in diesen Gletscher die größten Süßwasserreserven der heutigen Welt lagern, die bei einer hypothetischen gleichzeitigen Schmelzung den Meeresspiegel um bis zu 60 Metern ansteigen lassen würden. Dies hätte dann vermutlich eine kontinentale Überschwemmung zur Folge. Ebenso beachtliche Auswirkungen besitzt die globale Erwärmung im Bereich der größten Eislandschaften der Erde, da hier die Erderwärmung zum Verlust einer wundervollen Landschaftskulisse führen würde, die Lebensraum für viele Tiere bildet. Durch den fortlaufenden Klimawandel würden auch die Ozeane mit ihrer herrlichen Unterwasserwelt in ihrem vorhandenen Ökosystem geschädigt werden. Diese Auswirkungen würden durch den sauren Regen die wundervollen Korallenriffs zerstören, die ihre schützende Kalkschicht im Verlauf der sauren Niederschläge nicht mehr bilden könnten. Auch die vielfältigen Meerespflanzen, die einen natürlichen Lebensraum für viele Meeressäuger bieten, können dann in ihrer Einzigartigkeit nicht weiter bestehen. Dieser genannte saure Regen, der durch einen erhöhten Kohlendioxidgehalt in der Atmosphäre entsteht, ist auch vielerorts die Ursache für das bereits heute zu beobachtende Waldsterben. Hierbei können zahlreiche Jahrhunderte alte Bäume nicht die benötigten Nährstoffe aus dem Boden ziehen und werden fortlaufend in ihrem Wachstum geschädigt. Des weiteren finden auch die zahlreichen Pflanzenflechten und Jungpflanzen keine fördernden Substanzen im vorhandenen Waldboden. Ein weiterer erschreckender Aspekt der globalen Erderwärmung ist die eintretende Dürre auf manchen Kontinenten. Hierbei wird eine ehemals satte Vegetation von den sukkulenten Vertretern der Flora abgelöst, die im Verlauf der Erwärmung für eine einheitliche landschaftliche Kulisse sorgen. Hieraus ergibt sich jedoch nicht nur eine unzureichende Befriedigung für das menschliche Auge, vielmehr muss man hierbei die weitreichenden Folgen beachten. So ergeben sich hier enorme wirtschaftliche Lücken und auch das Versorgungssystem kann im Laufe der globalen Erwärmung massiv geschädigt werden. Letztendlich kann man anmerken, dass die globale Erderwärmung auch für die Natur erhebliche Veränderungen beinhaltet, wobei sich diese gekonnt in ihrem Facettenreichtum anpassen wird. Allerdings muss man hierbei die konstante Beziehung zwischen Mensch und Natur als Gesamtbild betrachten. Daher bedeutet eine Veränderung der Flora auch eine konsequente Änderung der eigenen Lebensumstände, zumal sich hier bewahrheitet, dass die Natur den Menschen nicht zwingend benötigt. Aber kann der Mensch ohne Natur leben? |
AUSWIRKUNGEN
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