Abschmelzen der Gletscher



Abschmelzen der Gletscher
Die Folgen der globalen Erderwärmung beeinträchtigen auch die gigantischen Gletscher der Erde, und verursachen hier seit dem 19. Jahrhundert eine besonders deutliche Reduzierung der natürlichen Ressourcen. Um Missverständnissen vorzubeugen handelt es sich bei der Besorgnis erregenden Gletscherschmelze nicht um die übliche naturelle Begebenheit des Abtauens der Schneeoberfläche, die alljährlich aufgrund von warmen Temperaturen eingeläutet wird.

Sondern vielmehr werden aufgrund des klimatischen Wandels die jahrzehnte alten Eismassen zahlreichen Gebiete angegriffen, die sich sowohl in den Tropen als auch in den Polarkreisen befinden.

Angesichts von Vergleichsmaterialen kann man heute sagen, dass die Gesamtmasse der Gletscher in den zurückliegenden 150 Jahren gut ein Drittel ihrer Gesamtfläche aufgrund der globalen Erderwärmung opfern mussten. Besonders deutlich kann man dies natürlich anhand der Ressourcen in den Polarkreisen vernehmen, wo oftmals ganze Eisberge und Platten schmelzen.

Angesichts der Begebenheit, dass gerade diese Region ein breites Spektrum an Bewohner aufweist ist dies umso erschreckender, da somit ein natürlicher Lebensraum zerstört wird.

Diese bedrohliche Bilanz der Gletscherschmelzung ist ein Resultat des immensen klimatischen Wandels, der mit starken Temperaturschwankungen zutage tritt. Aufgrund des seit etwa 40 Jahren kontinuierlichen Temperaturanstieges und des erhöhten anthropogenen Treibhauseffekt ist, kann man sagen , dass dieser klimatische Wandel durch menschliche Handlung beschleunigt wurde.

Allerdings spielen auch natürliche Ursachen eine geringe Rolle, zu der man das erhöhte Energiepotenzial der solaren Variablen sowie eine vulkanische Aktivität zählen kann.

Bedauerlicherweise muss man jedoch erkennen, dass man die Offensiven der Vergangenheit nicht ändern kann und somit einen objektiven Blick auf die Einschränkung der erheblichen Auswirkungen werfen muss. Denn eine aktive Gletscherschmelze beherbergt ein allgegenwärtiges Risiko für die Gegenwart sowie für die Zukunft. Aufgrund der wasserspeichernden Funktion der Gletscher sorgt bereits heute die eintretende Schmelzung für einen erheblichen Anstieg des Meeresspiegels.

Zur Verdeutlichung kann man hier ergänzen, dass die rund 160 Tausend Gletscher ein Volumen besitzen von über 80000km³, während allein die Gletscher der Arktis ein beachtliches Volumen von 100 Tausend km³ Wasser fassen. Man kann sich angesichts solcher gigantischen Größen sicherlich die beachtlichen Folgen vorstellen, die eine konsequente Schmelzung herbeiführt.
Ein besonderes Risiko im Verlauf der Gletscherschmelze stellen auch die zahlreichen Gletscherseen dar, die bei einer fortlaufenden Erwärmung ausbrechen können. Diese beherbergen ein solches Wasserpotenzial, dass bei Ausbruch weitgreifende Überschwemmungen von ganzen Landstricher verursachen könnte.

Etwas abwegig erscheint aufgrund dieser genannten Zahlen die weitere Konsequenz einer Gletscherschmelzung. Doch entspricht es der grundlegenden Tatsache, dass eine fortlaufende Schmelzung der naturellen Ressourcen für viele Kontinente einen Verlust des lebenserhaltenden Gutes Wasser bedeuten würde und sich vielerorts Wassermangel einstellen würde.
Aufgrund dieser genannten Konsequenzen ist es umso unerlässlicher, aktiv gegen die globale Erderwärmung vorzugehen und den klimatischen Wandel positiv zu beeinflussen.