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Der GolfstromDaraus resultieren unterschiedliche teilweise irreführende Bezeichnungen, welche beispielsweise im Bereich Europa die kennzeichnende Namensgebung Nordatlantikstrom besitzt, aber letztendlich nur eine begleitende Kennzeichnung für den Verlauf des Golfstromes nahe Europa ist. Durchschnittlich befördert der Golfstrom in seinen zahlreichen Unterteilungen ein solch überragendes Wasservolumen mit dessen beinhalteter Energie, wie vergleichsweise 3 Millionen moderne Kernkraftwerke erzeugen. Als Maß kann man hier 5 Petawatt angeben, worauf sich die Vergleichshypothese stützt. Ergänzend kann man anführen, dass der Golfstrom mit einer Geschwindigkeit von bis zu 9 km/ H und bis zu 150 Sverdrup Einheiten als eine der stärksten Meeresströmungen gezählt wird. Woher kommt aber nun diese erstaunliche Potenzial an Energie und Wasser? Angetrieben von der thermohalinen Zirkulation entsteht er nahe den Bahamasinsel aus der Vereinigung des Floridastroms sowie des Antillenstroms. Während der Floridastrom seine Wärme aus dem Golf von Mexiko bezieht, tankt der Antillenstrom seine warme atlantische Meeresströmung beim Auftreffen auf den nördlichen Äquatorialstromes nahe den Antillen auf. Aufgrund der Corioliskraft strömt er dann gen Norden, wo er sich mit dem Floridastrom vereint. Sein weiterer Verlauf lässt sich etwa 500 Kilometer entlang der nordamerikanischen Küste verfolgen in dessen Verlauf er von zahlreichen Mündungen gespeist wird, ehe er sich nahe North Carolina löst und als Strahlstrom in die Weiten des Atlantiks fließt. Sein weiterer Verlauf lässt sich vor der Küste Neufundlands verfolgen, wo er mit dem kalten Labradorstrom zusammenfließt. Diese Vereinigung und die daraus resultierende Verlängerung des Golfstromes wird als Nordatlantikdrift bezeichnet und verläuft dann in zahlreichen Verzweigungen nach Norwegen. Das gesamte Verlaufspektrum des Golfstromes verliert aufgrund der Weitläufigkeit oftmals seine kontinuierliche Übersicht. Man verwendet daher oftmals das umgangssprachliche Wort des Golfstromsystem, welches jedoch aufgrund der Definition der Ozeanographie unweigerlich zu Missverständnissen führt. Hingegen sind die Gründe warum der Golfstrom im Mittelpunkt des klimatischen Wandels steht nahezu leicht verständlich. Denn die ausströmenden Temperaturen des Golfstromes beeinflussen sowohl die Fauna als auch die Ökologie des Atlantiks sowie der angrenzenden Kontinente. Dies bedeutet in der Praxis, dass auch Kontinente die über dem 50. Breitenkreis liegen eine vielfältige Landschaftsbildung nachweisen können. Aber auch trockene Länder resultieren aus den Begebenheiten des Golfstromes und können sich über optimale Bedingungen für Leben und Natur erfreuen. Daraus ergibt sich ein ausgeglichenes System, welches unsere Erde auf allen Kontinenten bewohnbar und lebenswert gestaltet. Anhand dieser einfachen Erklärung wird die Tragweite des Golfstromeinflusses auf simple Weise erklärt, und seine Bedeutung im klimatischen Wandel verstärkt. |
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