Das Ozonloch- Definition



Ozonloch
Die Erde wird in einer etwaigen Höhe von 20- 50 Kilometern in der Stratosphäre von einer schützenden Ozonschicht umgeben die verhindert, dass einerseits die ultravioletten Strahlungen der Sonne ungehemmt auf die Erde treffen. Durch dieses Zusammentreffen in stratosphärischer Ebene wird andererseits das Ozon wieder in Sauerstoff zerlegt, was den positiven Effekt besitzt, dass sich ein chemisches Gleichgewicht der Ozon- Sauerstoff Konstante ergibt.
Man kann daher den bildlichen Vergleich anstellen, dass die Ozonschicht als schützender Regenschirm die Erde vor schädlichen UV strahlen schützt.

Nun tritt seit Jahrzehnten vermehrt im Zuge der globalen Erderwärmung der Begriff Ozonloch auf, der eine starke Abnahme der Ozonschicht beschreibt. Man kann diese starke negative Entwicklung lokalisieren, in dem man ihre stärksten Schwundstellen auf die geographische Position des südlichen sowie den nördlichen Polarkreis projektiert.

Hervorgerufen durch natürliche Aktivitäten der Sonne, wurde dieser Abbau erstmalig Ende der 70er Jahre bemerkt, wobei dieser im Verlauf des klimatischen Wandels jedoch erschreckende Ausmaße angenommen hat.

Dieser anthropogen verursachte übermäßige Abbau wird durch gasförmige Verbindungen auf schädigende Weise gefördert, wobei hier im Vordergrund Fluorkohlenwasserstoffe einen gravierenden Schaden herbeiführen. Aber auch die konstante Absonderung von Methan sowie fossilen Brennstoffen verhindert eine dringend benötigte Regeneration des Ozonloches.

Gegenwärtig kann man erläutern, dass der traurige Höhepunkt des Ozonloches im Jahre 1994 erreicht wurde, und sich seit damals zunehmendst erholt. Der Grund hierfür liegt mit Sicherheit in dem radikalen Verbot von FKCW, welches 1990 ins Leben gerufen wurde. Über die komplette Schließung des Ozonloches kursieren zahlreiche unterschiedliche Meinungen. So wird einerseits geschätzt, dass sich die Ozonschicht über der Antarktis im Jahre 2060 regeneriert hat, andererseits ging man davon aus, dass bereits ein früherer Zeitpunkt in Frage kommt.

Derzeit kann man jedoch davon ausgehen, dass sich dieser Zustand als sehr variabel präsentiert und von Faktoren wie der globalen Erderwärmung und deren Fortschreiten wesentlich abhängig ist. In der Arktis hingegen geht man anhand von aktuellen Studien davon aus, dass in den nächsten Jahren mit weiteren größeren Ozonverlusten zu rechnen ist und sich hier der Aspekt der Regeneration verspätet einstellen wird, wobei man diesen zeitlich auf das Jahr 2070 datiert.

Als Anmerkung kann man ergänzen, dass diese genannten Datierungen rein prognostisch anzusehen sind, und von erheblichen äußeren Einflüssen abhängig sind. Das Ozonloch und seine damit verbundenen Auswirkungen erfordern jedoch ein souveränes Entgegenwirken der Ursachen, zumal die Ozonschicht eine einmalige schützende Substanz ist, die ein Leben erst ermöglicht. Im Vergleich zu einen Regenschirm mit Loch, der seine schützende Funktion nicht mehr erfüllt, kann man nämlich die Ozonschicht nicht durch eine neue ersetzen.