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Ursachen für das WaldsterbenMan kann anführen, dass die Wälder aller Kontinente und Länder einer Vielzahl von natürlichen aber auch menschlichen Einflüssen unterliegen, die sich je nach Region unterscheiden. Eine allgemeine Rolle spielt jedoch die gegenwärtige Problematik des Ozonloches mit seinen zahlreichen Folgen. Der dadurch entstandene klimatische Wandel hinterlässt gerne an den massiven Vertretern der Flora seine unweigerlichen Spuren. Eine auswirkende Begebenheiten ist der aufgrund des erhöhten Kohlendioxidgehaltes in der Atmosphäre, der schädigende Saure Regen. Aufgrund des pH-Wert niedrigen Niederschlag werden zahlreiche Bäume in ihrer Existenz angegriffen, und können sich aufgrund der fehlenden Nährstoffe im Boden nicht ausreichend regenerieren. Man versucht zwar, diese Differenz mit zahlreichen Aufforstungen und Jungpflanzen auszugleichen. Jedoch schlägt dies in sofern fehl, als dass der Saure Niederschlag diese Pflanzen bereits im Vorstadium in ihrem Wachstum schädigt. Eine weitere Ursache des globalen Baumsterbens sind die zahlreichen Natur- sowie Umweltkatastrophen. Gerade die aktuellen Waldbrände sorgen für eine immense Ausrottung zahlreicher Tannen und Kiefern, die aufgrund der Anfälligkeit ohnehin leichtes Opfer für diverse Baumkrankheiten sind. Auch die zahlreichen Begleiterscheinungen des klimatischen Wandels wie beispielsweise Orkane oder Hurrikans sorgen für ein weiteres Waldsterben. Auch der Mensch trägt durch die gezielte Abholzung der größten Regenwälder dazu bei, dass das ökologische Gleichgewicht massive Beeinträchtigungen erfährt. Würde man versuchen diese Differenz auszugleichen die sich aus der Abholzung der Regenwälder ergibt, müsste man ganz Europa flächendeckend dicht bepflanzen. Eine weitere Ursache des menschlichen Einflusses auf den Waldbestand sind die vermehrten Absonderungen von Methan und Kohlendioxid in der Atmosphäre. Normalerweise können Bäume im verlauf der Fotosynthese die Schadstoffe umwandeln und verarbeiten. Da jedoch die Konzentration der Schadstoffe in einen unausgeglichenen Gleichgewicht zum aktuellen Waldbestand steht, stellt dies eine unakzeptable Erhöhung dar die nicht verarbeitetet werden kann. Natürlich stellt auch die fortlaufende Bebauung der Modernen einen Grund des Waldsterbens dar, wenngleich hier die Bäume schlichtweg abgeholzt werden und Platz machen müssen für moderne Wohnsiedlungen. Die Natur ist ein sehr geduldiger Gefährte, und verzeiht nicht nur viele Fehler sondern unterstützt auch noch. Daher würde ein gezieltes Entgegenwirken zum Waldsterben auch bedeuten, dass der Mensch eine aktive Unterstützung erhält, wenn es um die Reduzierung der Schadstoffe geht. Die Frage ist jetzt nur, wann wir diese Hilfestellung erkennen und annehmen. |
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