Das Waldsterben



Waldsterben
Die derzeitigen Diskussion um das aktuelle Waldsterben besitzen vermehrt Aussagen, die in keinen realen Bezug zur Begebenheit stehen. So wird oftmals behauptet, dass auch absterbende Bäume noch Schadstoffe filtern oder einen aktiven Beitrag leisten. Auch wird diese globale Begebenheit oftmals nur auf Deutschland lokalisiert und man dichtet den Deutschen an, dass angesichts der Bestände in Norwegen und Kanada die Situation dramatisiert wird.

Mit Sicherheit gibt es Aussagen, die mit einer kleinen Dramatik gewürzt sind, doch kann man dies dem jeweiligen Verfasser keinesfalls verdenken. Vielmehr muss man diesen ein Lob aussprechen, denn viele der Definition erregen nicht die dringend erforderliche Aufmerksamkeit. Aber genau diese ist notwendig um die gegenwärtige Situation des seit 1980 allgegenwärtigen Waldsterbens objektiv beurteilen zu können.

Seit jeher fällt den Bäumen eine tragende Rolle im Gesamtbild Umwelt zu. So beeinflussen sie aufgrund der gespeicherten Luftfeuchtigkeit das Klima, sorgen mit ihren Verdunstungen auch an heißen Tagen für eine angenehme Atmosphäre und bieten letztendlich Schutz für zahlreiche Lebewesen, die den Wald als Heimat betrachten.

Der Wald der als grüne Lunge der Erde bezeichnet wird, reinigt zudem die Luft von massiven Schadstoffen und wandelt diese im Verlauf der Fotosynthese in Sauerstoff um. Als Rohstoff Lieferant für holz sind sie daher ebenso unerlässlich wie als natürlicher Schutzwall in Bergregionen, da sie hier vor Lawinen und massiven Gesteinserosionen schützen.

Daher stellt das flächenhafte Waldsterben eine besorgniserregende Tatsache dar, der man mit der notwenigen Aufmerksamkeit begegnen muss und durch gezielte Maßnahmen vorbeugen sollte. Besonders interessant anzumerken ist die Tatsache, dass mittlerweile neben Tanne, Fichte oder Kiefern auch die als äußerst robust geltenden Laubbäume vom Absterben bedroht sind. Da dies auch in Regionen vorkommt, die als wesentlich unbelastet von äußeren Einflüssen gelten, ist dies umso erschreckender und rechtfertigt so manchen dramatisch anmutenden Artikel. Den eine Natur ohne Bäume stellt vermutlich eine karge Einöde dar, zumal jeder Baum ein wichtiges Element im Ökosystem der Erde ist.