Fahrverbot



Bereits in der Vergangenheit wurden im Zeichen des Klimaschutzes vereinzelt Autofreie Tage veranstaltet. So war am 22. September im Jahre 2000 einer solcher Tage, in denen man zugunsten der Umwelt auf das eignen Fahrzeug verzichtete und im Rahmen des Aktionstages auf alternative Möglichkeiten wie öffentliche Verkehrsmittel zurückgriff oder sich zu Fuß auf den Weg machte. An dieser europäischen Aktion beteiligten sich damals weit über 800 Städte und man kann sagen, dass an diesen einen Tag knapp 21 Millionen Kilogramm weniger Kohlendioxid ausgestoßen wurde.

Auch Japan ist aufgrund der zahlreichen Studien über die Schadstoffreduzierung auf den Aspekt Fahrverbot aufmerksam geworden. Während man in europäischen Gefilden dieses Fahrverbot auf freiwilliger Basis im Rahmen von Aktionen veranstaltet, denkt Japan über ein generelles Fahrverbot in Ballungszentren nach. Aufgrund dieser dicht besiedelten Regionen ist es nahezu verständlich, dass die Regierung zum Schutz der Bevölkerung dazu aufrief, stark frequentierte Regionen nur mit Atemschutz zu konsultieren. Man muss dazu sagen, dass Japan auf einer Richtwert Skala am Wochenanfang bereits einen Schadstoffausstoß von über 170 verzeichnet, der im Verlauf der aktiven Woche noch beständig steigt.

Generell ist ein Fahrverbot zu Gunsten des Klimas eine besonders wertvolle Offensive, wird sich jedoch aufgrund der wirtschaftlichen Tragweite nicht durch setzen können. Aber durch gezielte Aktionen, die sich auf wenige Tage im Jahr verteilen kann man einerseits die Schadstoffe reduzieren. Andererseits verursachen solche Aktionen bei vielen Menschen einen sogenannten Aufwacheffekt und man wird sich angesichts der Ruhe und der sich sofort einstellenden frischen Luft mit Sicherheit zukünftig mehr Interesse am Klimaschutz zeigen. Vielleicht wird auch der eine oder andere Mensch im Zeichen des Klima agieren und auch in Zukunft öfters das Fahrzeug stehen lassen.