Maßnahmen Waldsterben



Um geeignete Maßnahme für das allgegenwärtige Waldsterben zu treffen, muss man sich dieser Besorgnis erregenden Lage bewusst sein und anerkennen, dass wir im Begriff sind die grünen Lungen der Erde für immer zu verlieren. Hat der Mensch dies endlich erkannt, stehen zahlreiche Möglichkeiten offen, den oftmals Jahrhundertealten naturellen Zeitzeugen unterstützend unter die Äste zu greifen.

So kann man aktiv der Versauerung des Boden entgegenwirken, indem man flächendeckend Kalk als Neutralisierungssubstanz einsetzt. Diese Praktik wird bereits seit Jahren in der Schweiz gehandhabt, um den Sauren Regen entgegen zu wirken.

Auch eine Reduzierung der schädlichen Substanzen wie Methan und Kohlendioxid wäre von erheblichen Vorteil, zumal man damit auch den Faktor Ozonloch unterstützen würde. Denn alle Wälder der Erde kommen mit diesem erhöhten Schadstoffkonzentrat in der Atmosphäre nicht zurecht und sterben durch die Aufnahme in Blätter oder Nadeln kontinuierlich ab. Hierbei würde eine Verringerung der fossilen Brennstoffe gleich einen doppelten Nutzen besitzen. Da einerseits die Schadstoffe reduziert werden und andererseits keine massiven Abholzungen zugunsten der Rohstoffgewinnung mehr nötig wären.

Des weiteren muss man aktive Maßnahmen im Bereich Umweltschutz einleiten, da die zunehmende "Vermüllung" einen wesentlichen Teil der Umweltverschmutzung ausmacht. Auch die unachtsame Entsorgung von Schwermetallen in freier Prärie stellt eine wesentliche Schädigung dar. Denn diese oftmals flüssigen Substanzen sickern durch die Erdoberfläche und werden von den Baumwurzeln aufgesogen.

Eine konsequentere Einstellung zur globalen Erderwärmung stellt ebenfalls eine effektive Maßnahme dar, da man im Verlauf die eigenen Handlungsweisen überdenkt und so einen Beitrag leistet zum klimatischen Wandel der mit zahlreichen Naturkatastrophen durch die Lande zieht. Eine weitere Maßnahme, die man nur indirekt durch die eigene Handlungsweise beeinflussen kann, ist das systematische Abholzen zahlreicher Ferienregionen zugunsten von Skipisten oder Freizeitzentren. Neben den Aspekt, dass man eine wundervolle Kulisse zerstört, entfernt man hierbei auch natürliche Schutzmaßnahmen gegen potenzielle Lawinen oder Erosionen.

Es ist angesichts der zahlreichen Möglichkeiten nicht schwierig einen persönlichen Beitrag zur aktiven Umweltschützung zu leisten. Vordergründig ist hierbei nur das man dazu bereit ist.