Stromsparen



Der Klimawandel ist nicht nur in aller Munde, sondern auch in den Medien omnipräsent. Man bekommt es ja auch nicht gerade jeden Tag mit, dass irgendetwas anders ist, als früher. Die Winter sind selbst in Gebieten, in denen vor wenigen Jahren der Schnee noch kniehoch lag, kaum noch mehr als ein Puderzuckerstäubchen. Auch die Sommer haben sich verändert. Gewitter bis hin zu wahren Unwettern reichen sich die Hand mit Tagen, die bis zu 35 Grad haben. Die globale Erwärmung zeigt sich an vielen Ecken.

Energie sparen ist angesagt. Nicht nur, weil wir Menschen dir Ressourcen unseres Plaenten rücksichtslos verbrauchen und manche Energielieferanten nur noch wenige Generationen zur Verfügung stehen. Auch um die Folgen vom Treibhauseffekt müssen endlich eingegrenzt werden. Dazu gehört es auch, dass jeder Mensch einen Mittelweg zwischen dem Luxus unserer Zeit, zu dem Wasserbetten und High-Tech Geräte gehören, und Sparsamkeit zugunsten der Natur findet.

Es beginnt schon beim Autofahren. Bildet man auf dem Weg zur Arbeit eine Fahrgemeinschaft, fährt nur noch ein Fahrzeug, statt bisher vielleicht sogar vier. Die Kühlschranktüre, die Abdichtung der Gefriertruhe: Alles sollte man im Auge behalten. Steht der Kühlschrank übermäßig lange offen, verschwendet man kostbare Energie. Was sich hier über das Jahr gesehen an Energie sparen lässt, ist eine enorme Menge. Der Aufwand, den man hier betreiben muss, ist einfach ein wenig nachzudenken und bewusst zu handeln. Sicher muss man nicht auf das Bad im Jacuzzi verzichten, nur um Strom zu sparen. Unnütze Laufzeiten solcher Geräte muss man jedoch so weit es nur geht, vermeiden. Selbst eine Kaffeemaschine, mit deren Heizplatte man den Kaffee warmhält, schadet der Umwelt.

Es gibt Gutachter, die ins Haus kommen und die Immobilie auf eventuelle Energieverschwendung überprüfen. Per Wärmebildkamera wird die Dichte der Fenster und Türen überprüft, und auch das Dach wird auf eine ausreichende Isolation getestet. Wer sich neue Geräte anschafft, muss auf eine ausreichende Energieeffizienzklasse achten. Bei Heizelementen, wie sie in Wasserbetten , Heizdecken oder Radiatoren eingebaut sind, sollte man darauf achten, dass sie nur bei Bedarf eingeschaltet werden. Allerdings muss man auch berücksichtigen, dass die Geräte mehr Strom verbrauchen, um sich von einer niedrigen Temperatur wieder aufzuheizen. Energieberatung bekommt man vielerorts; für eine erste Grundinformation kann man auch das Internet befragen.