Enstehung der Vulkane



Vulkanausbruch
Als Vulkan bezeichnet man eine Formation, die in ihren Erscheinungsbild an einen Berg anmutet sich aber darin unterscheidet, dass durch interne Aktivität Magma an der Erdoberfläche erscheint und somit durch Vulkanausbrüche zu verzeichnen ist. Vulkane lassen sich aufgrund ihres unterschiedlichen Erscheinungsbildes in Schichtvulkane sowie in Schildvulkane und Schlackenkegel Vulkan unterteilen. Je nach zugehöriger Klassifizierung tritt die flüssige Magma an unterschiedlichen Stellen aus. Hierbei kann man eine weitere Unterteilung anführen, die nach diesen genannten Prinzip der Ausscheidung unterteilt. So gibt es Zentral Vulkane sowie Spalten Vulkane. In keine dieser genannten Formen lässt sich wiederum der Supervulkan einteilen, der aufgrund seiner gigantischen Ausbruchsform die massivste Bedrohung im gegenwärtigen Vulkanismus darstellt.

Des weiteren kann man Vulkane auch nach ihrer Aktivität gliedern, die sich in aktive, inaktive sowie erloschene Vulkanismen unterteilen lassen. Derzeit zählt man rund 485 aktive oberflächliche Vulkane sowie 80 Meeresvulkane, die unter der Meersfläche ihre brodelnde Aktivität ausüben. Die zentrale Lokalisation von Vulkanen kann man so beschreiben, dass diese vorzugsweise in tektonisch aktiven Zonen auftreten. Auch sind viele Regionen und Inseln vulkanischen Ursprung, wie etwa die kanarischen Inseln Lanzarote oder Fuerteventura. Gerade an diesen beiden Inseln wird auch die massive Gewalt von zerstörerischer Lava besonders eindrucksvoll vorgeführt und man kann erahnen, welch weitreichende Auswirkungen ein aktiver Vulkanismus besitzt.

Daher spielt der Vulkan auch im klimatischen Wandel eine spezifische Rolle. So tragen Vulkanausbrüche, also der Ausstoß von Lava, Ruß Partikeln und Gesteinsformen dazu bei, dass einerseits die globale Verdunklung gefördert wird und andererseits die globale Erderwärmung gespeist wird. Denn die entstehenden Dämme und Absorbierungen sind maßgeblich an der Bildung des Ozonloches beteiligt, stellen aber einen naturellen Einfluss dar. Seit Millionen von Jahren vorhanden, stellen Vulkane und ihre zahlreichen Formationen eine besonders bereichernde erbkulturelle Begebenheit dar und zelebrieren auf wundervolle Weise, dass selbst eine zerstörerische Kraft einen kleinen Anteil an Effizienz besitzt. Denn man kann sagen, dass die glühend heiße Magma ein unheimliches Potenzial an Gewalt besitzt, aber in ihrem erkalteten Zustand fortlaufend als fruchtbare Region residiert. Daraus ergibt sich das ausbalancierte System der Natur, dass sich als Nehmen und Geben erweist und den Menschen in Zeiten des klimatischen Wandels als Vorbild dienen sollte. Denn Jahrzehntelang wurde nur genommen und nun ist es an der Zeit, der Erde Aufmerksamkeit und konsequentes Handeln zu geben.